Die bAV wird oft mit dem Satz beworben, aus 100 € würden 200 €. Das kann stimmen, gilt aber nicht in jedem Fall.
So funktioniert die Entgeltumwandlung
Sie wandeln einen Teil Ihres Bruttogehalts um. Darauf fallen keine Steuern und keine Sozialabgaben an. 100 € Beitrag kosten Sie netto oft nur rund 50–55 €. Ihr Chef muss mindestens 15 % dazugeben, und gute Praxen zahlen deutlich mehr.
Die Kehrseite
Die spätere Rente ist steuerpflichtig, und es fallen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an (oberhalb eines Freibetrags). Weil Sie weniger in die gesetzliche Rente einzahlen, sinkt auch Ihr Anspruch dort leicht.
Die Faustregel
Die bAV lohnt sich umso mehr, je höher der Arbeitgeberzuschuss ist. Bei reinen 15 % ist sie solide. Bei 30 %, 50 % oder einer arbeitgeberfinanzierten bAV ist sie kaum zu schlagen. Fragen Sie deshalb aktiv nach, denn viele Inhaber sind offener dafür als gedacht.
Und beim Jobwechsel?
Sie können den Vertrag mitnehmen oder privat weiterführen. Achten Sie außerdem auf moderne Tarife mit hoher Aktienquote statt alter Garantieprodukte.
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