Die drei Wege schließen sich nicht aus. Entscheidend ist die Reihenfolge, und die folgt einer einfachen Regel: Nehmen Sie zuerst geschenktes Geld mit, und sorgen Sie danach für Flexibilität.
Die Reihenfolge
- bAV mit hohem Arbeitgeberzuschuss. Zahlt Ihr Chef 30 % oder mehr dazu, bietet Ihnen kaum eine Geldanlage eine vergleichbare Sofortrendite.
- Altersvorsorgedepot bis zur Fördergrenze. Die ersten 30 € im Monat werden mit 50 % gefördert, der Bereich bis 150 € mit 25 %. Dazu kommen die Kinderzulagen. Für Selbstständige ohne bAV ist das der Startpunkt.
- Freier ETF-Sparplan. Hier gibt es keine Förderung, dafür kommen Sie jederzeit an Ihr Geld. Er ist unverzichtbar für alle Ziele vor der Rente, etwa die Praxisgründung, Eigenkapital für eine Immobilie oder ein Sabbatical.
- Bei hohen Inhabereinkommen ergänzend die Basisrente (Rürup). Sie ist wegen des hohen Steuerhebels interessant.
Was vor allem anderen kommt
Vor allen vier Schritten stehen ein Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben und die Absicherung der Arbeitskraft. Wer seinen Sparplan bei der ersten Autoreparatur auflösen muss, hat falsch herum angefangen.
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