Viele Inhaber betrachten ihre Praxis als Altersvorsorge. Der Markt sieht das anders. Käufer sind rar, denn den Fachkräftemangel gibt es auch bei Nachfolgern. Bezahlt wird nur, was ohne den Verkäufer weiter funktioniert.
Was den Wert bestimmt
Entscheidend ist der nachhaltige Gewinn nach einem kalkulatorischen Inhabergehalt. Hinzu kommen Teamstabilität, Zertifikatspositionen, der Anteil der Privatpatienten und Selbstzahler, die Restlaufzeit des Mietvertrags sowie der Zustand von Räumen und Geräten.
Werthebel in den Jahren 3–5 vor dem Verkauf
- die Abhängigkeit von Ihrer eigenen Behandlungsleistung reduzieren
- Prozesse und Zahlen dokumentieren, denn saubere BWAs schaffen Vertrauen
- das Team binden, wobei bAV und bKV auch hier einzahlen
- eine Nachfolge aus dem eigenen Team aufbauen, etwa durch schrittweise Beteiligung
Steuer
Ab 55 Jahren können Sie einmalig den Freibetrag und den ermäßigten Steuersatz auf den Veräußerungsgewinn nutzen. Das Timing ist bares Geld wert und gehört früh mit dem Steuerberater geplant.
Für Käufer
Eine Übernahme lässt sich oft leichter finanzieren als eine Neugründung, weil belastbare Zahlen vorliegen.
Der Praxisverkauf ergänzt Ihren Ruhestand. Tragen muss ihn Vermögen, das Sie unabhängig von der Praxis aufgebaut haben.
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